Mamadou Doucouré ist einer der Neuzugänge der Borussia. Der 18-Jährige kam von Paris Saint-Germain und galt dort als großes Talent. Die Verantwortlichen bei PSG hatten es jedoch verpasst, den französischen U18 Nationalspieler mit einem Profivertrag langfristig zu binden. Umso besser für die Borussia, denn die hat nun einen Youngster in ihren Reihen, dem großes Potenzial attestiert wird. Im Trainingslager am Tegernsee sprach er über…
…seine Zeit bei PSG und Zlatan Ibrahimovic:
»Laurent Blanc hat von Zeit zu Zeit ein paar jungen Spielern die Möglichkeit gegeben, mit den Profis wie Ibrahimovic zu trainieren. Das war für uns eine tolle Chance. Zlatan ist ein großer Spieler, der zurecht so fulminant verabschiedet wurde. Mit ihm zu trainieren war eine sehr beeindruckende Erfahrung für mich«.
…seine Verletzung:
»Es wird jeden Tag besser. Ich arbeite täglich mit Andi Bluhm und habe das Gefühl, dass ich bald mit der Mannschaft zusammen auf dem Platz trainieren kann. Es ist natürlich nicht toll, wenn man zu einem neuen Klub wechselt, und direkt mit einer Verletzung zu kämpfen hat. Am liebsten würde ich sofort mit den Jungs trainieren. Abgesehen von der Verletzung fühle ich mich aber gut, auch mental. Ich wurde hier nett aufgenommen und bin guter Dinge für die kommende Zeit. Hier mit der Mannschaft gemeinsam im Trainingslager zu sein, hilft mir sehr bei der Integration. Ich bin außerdem froh, dass viele meiner Teamkollegen Französisch sprechen und mich so unterstützen«.
…seine Position und seine Stärken:
»Ich kann auf zwei Positionen spielen, als zentraler und linker Verteidiger. Ich denke, dass ich technisch ganz gut bin und über eine gewisse Schnelligkeit und Spielverständnis verfüge. In welchem System ich dabei spiele, ist mir egal«.
…seinen Wechsel zur Borussia:
»Ich hatte eine tolle Zeit in Paris und habe dort viel lernen können. Ich habe mich entschieden, jetzt nach Gladbach zu gehen und möchte über die Umstände des Wechsels nicht mehr sprechen. Die sportliche Entwicklung von Borussia habe ich schon länger verfolgt. Vorab habe ich mit Ibo Traoré gesprochen. Was er mir über die Philosophie bei Borussia und über die Nachwuchsarbeit erzählt hat, konnte mich direkt überzeugen. Ich denke außerdem, dass die Bundesliga die beste Liga in Europa ist. Über ein paar Einsätze in der Bundesliga kommende Saison würde ich mich freuen«.