Tomáš Čvančara zieht also weiter. Nach seiner missglückten Leihe zu Antalyaspor in die Türkei, die aufgrund ausbleibender Gehaltszahlungen vorzeitig gekündigt wurde, geht es für den Tschechen nun in die schottische Liga. Celtic Glasgow ist das Ziel, und damit heuert der Stürmer bei einem Klub mit einem klangvollen Namen an.
»Wir freuen uns, dass wir nach der vorzeitig beendeten Leihe zu Antalyaspor schnell eine für alle Beteiligten sehr gute und attraktive Lösung gefunden haben«, heißt es von Borussias Sportchef Rouven Schröder in den Vereinsmedien. Tatsächlich ist es ein wenig überraschend, dass sich noch ein Abnehmer für Čvančara fand, nachdem dessen Aktien im letzten halben Jahr nicht gerade gestiegen waren. Schon im Sommer gab es neben Antalyaspor keine relevanten Interessenten.
Leihe mit angeblicher Kaufoption
Für einen möglichen Neustart in Gladbach konnte Čvančara seit Jahresbeginn keine überzeugenden Argumente sammeln. Er war zwar beim Trainings-Kick-off in Belek dabei und spielte eine Halbzeit im Testspiel gegen Hannover, doch wirklich überzeugt hat er Eugen Polanski – die beiden hatten bis dahin noch nicht miteinander gearbeitet – nicht.
Obwohl der 25-Jährige weiter mittrainierte, war schnell klar, dass es für alle Beteiligten die beste Lösung wäre, wenn Čvančara erneut verliehen werden könnte. Dies ist nun eingetreten – und nun bleibt zu hoffen, dass es bei Celtic besser läuft als bei Antalyaspor. Unbestätigten Meldungen zufolge sollen sich die Schotten eine Kaufoption gesichert haben.
von Redaktion TORfabrik.de

