Während sich die deutsche U21-Nationalmannschaft bei der EM in Schweden in Halbfinale schlängelte, endete für uns das Turnier nach der Vorrunde. Bevor die Heimreise angetreten wurde, konnten wir uns nochmals von der gelebten Gastfreundschaft der Schweden überzeugen.
Während mit Marko Marin lediglich nur ein Spieler von Borussia Mönchengladbach bei der EM in Schweden teilnimmt, durchfahren wir das Gastgeberland mit einem Wohnmobil und besuchen gleichzeitig abseits des EM-Geschehens das wunderschöne Skandinavien.
Kultstätte! Das war lange Jahre für Borussia Mönchengladbach der Bökelberg. Seit dem Umzug in den Borussia-Park sucht die Fohlenelf nach alten Emotionen. Der Geist ist nicht umgezogen. Ein selbiges könnte nicht unweit der Vitusstadt geschehen. Der Tivoli fällt – für eine neue, moderne Heimat.
Mit nur einem Spieler von Borussia Mönchengladbach wird die deutsche U21-Nationalelf zur Fußball-Europameisterschaft vom 15. bis 29. Juni in Schweden antreten. Trainer Horst Hrubesch nominierte Marko Marin ins vorläufige 27-köpfige Aufgebot und ließ damit Alexander Baumjohann zu hause.
Wer die große weite Welt des Fußballs heute verfolgt, der kann sich vor vermeintlichen „Derbys“ kaum retten, der Begriff hat inflationär Einzug in unsere populäre Sportart genommen und wird von Marketing-Strategen heute für nahezu jedes Spiel verwendet, wo beide Mannschaften weniger als 100 km räumliche Distanz trennt. Ein ganz besonderes echtes Derby, das nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe den Namen verdient hat, fand an diesem Samstag wieder in der niederländischen Gemeinde Bunschoten-Spakenburg, unweit des IJsselmeers, statt, wo die IJsselmeervogels in der letzten Runde der Zaterdag Hoofdklasse B auf den SV Spakenburg trafen.
Traditionsvereine in der untere Ligen - wie Borussia Mönchengladbach müssen in Skandinavien Traditionsklubs von der Vergangenheit zehren. Der zweite Teil unserer Tour durch Schweden und Norwegen.
Die Zerstückelung des Spieltages, ein Team wie Hoffenheim und kilometerweite Anreise. Unterwegs als Groundhopper in Skandinavien. Viele Parallelen zur Heimat, garniert mit dem Unbekannten. In mehreren Teilen berichten wir von einer Tour durch Nordeuropa.
Deutschland ist Weltmeister! Zwar nur im Roboterfußball und im Grunde auch nur durch die Arbeit einer Osnabrücker Forschungsgruppe, doch vielleicht ist es mehr als nur ein Zufall, dass eine andere Osnabrücker Forschungsgruppe nun den Spieß umdreht: Effiziente Algorithmen machen den Erfolg im lebensechten Fußball aus.
Der Jubel war groß in der Bundesrepublik, als die Vergabe der WM 2006 nach Deutschland verkündet wurde, doch im ähnlichen Ausmaß ernüchternd war das schlechte Abschneiden des DFB-Teams während der EM 2000. Um einer Enttäuschung vorzubeugen, sollte das sogenannte „Perspektivteam 2006“ gezielt Spieler fördern. Nach vier Jahren und mäßigem Erfolg wurde das Projekt vorzeitig eingestellt.
Ein Besuch im Heimatland von Bailly, Daems und Co. lässt beim traditionell geprägten Fußball-Liebhaber fast vergessene Gefühle wieder an die Oberfläche gelangen.