|
||||
![]() | 1 : 0 (1:0) | ![]() |
||
|
Stadion: Bruchwegstadion, Mainz Datum: 07.02.2010 15:30 Uhr Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg) SRA: Kempter, Robert und Lupp, Stefan Zuschauer: 20300 |
||||
| Aufstellung | |
|---|---|
| H. Müller - Zabavnik, Svensson, Noveski, Fathi - Karhan, Polanski – Hoogland (40. Amri (90. Bungert)), Soto, Schürrle (69. Szalai) – Bancé | Bailly - Levels |
| Reserve | |
| Wektklo, Trojan, Hyka, Heller | Heimeroth, Kleine, Jaurès, Meeuwis, Herrmann, Bäcker, Friend |
| Trainer | |
| Thomas Tuchel | Michael Frontzeck |
| Tore | |
| 1:0 Svensson (44.) | Fehlanzeige |
| Spielbericht | |
Borussias Trainer Michael Frontzeck vertraute am ausverkauften Mainzer Bruchweg der Elf, die bereits in den beiden letzten Partien in Berlin und Bremen begonnen hatte. Der zuletzt leicht angeschlagene Raúl Bobadilla stand also wie erwartet zur Verfügung. Von Beginn an entwickelte sich das erwartet intensive Spiel. Die Mainzer gingen mit großer Aggressivität zur Sache, die Borussen hielten jedoch direkt voll dagegen und ließen sich keinesfalls den Schneid abkaufen. Die Frontzeck-Truppe war hellwach und stand den Mainzern in Sachen Elan in Nichts nach. Fußballerisch präsentierten sich die Gladbacher sogar als das überlegene Team. Es ergaben sich folglich die ersten guten Tormöglichkeiten für die Fohlen. Nach einer Freistoßhereingabe von Arango aus dem Halbfeld landete das Leder vor den Füßen von Bobadilla, der aus kurzer Distanz an Keeper Müller scheiterte (4.). Vier Minuten später war es erneut der Argentinier, der nach Zuspiel von Colautti von rechts in den Strafraum kurvte. Sein Schuss wurde im letzten Moment geblockt. Der VfL war weiterhin das reifere Team, zeigte immer wieder gute Konteransätze und hatte hinten weitestgehend alles im Griff. Nach einer verunglückten Kopfballablage von Daems vor die Füße von Schürrle kam dieser zum Schuss von der Strafraumgrenze, Bailly hielt sicher (12.). Auf der anderen Seite ergab sich die nächste große Gelegenheit für die Gladbacher. Nach einem Abschlag von Bailly gewann Arango ein Kopfballduell, Coalutti leitete direkt weiter in den Lauf von Bobadilla, der wieder von rechts in die Box kurvte. Er wurde einen Tick zu weit nach Außen gedrängt, so dass sein Schuss nur ans Außennetz klatschte (15.). Auch in der Folgezeit das unveränderte Bild: Die Gladbacher waren das bessere Team und bekämpften die Mainzer sehr aufmerksam. Die Gastgeber kamen erst nach einer guten halben Stunde zu einer Gelegenheit, als Hoogland nach Hereingabe von Karhan aus dem Halbfeld über das Tor köpfte. Der VfL blieb die gefährlichere Mannschaft und hätte in der 42. Minute eigentlich zwingend in Führung gehen müssen. Reus holte sich den Ball in der eigenen Hälfte und trieb ihn bis an den gegnerischen Strafraum. Mit etwas Glück konnte er die Kugel auf Bobadilla durchstecken, der alleine vor Müller auftauchte. Doch Borussias Stürmer schaffte es nicht, den Mainzer Keeper zu überwinden. Wer solche Chancen liegen lässt, der wird bestraft, heißt es so schön. Und tatsächlich mussten die Borussen vor dem Pausenpfiff den unverdienten Gegentreffer hinnehmen. Nach einer Ecke der Mainzer köpfte Fatih den Ball aufs Tor, Bailly lenkte ihn an die Latte. Den abfallenden Ball hätte Reus eigentlich von der Linie kratzen müssen, doch er traf ihn nicht richtig und ausgerechnet der Ex-Borusse Bo Svensson drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie. So ging es mit einem äußerst unglücklichen Rückstand in die Kabinen. Die Borussen kamen zur zweiten Halbzeit in unveränderter Besetzung zurück und auch die Verteilung der Spielanteile blieb wie zuvor. Die Borussen waren überlegen und verzeichneten mehrere im Ansatz gefährliche Aktionen am Strafraum der Gastgeber. Ein Abschluss wollte allerdings nicht glücken. Mit zunehmender Spieldauer sank dann das Niveau etwas. Beide Teams hatten die Fehlerquote erhöht, ohne dass hieraus der andere Kapital schlagen konnte. Borussias Trainer Michael Frontzeck versuchte alles und brachte nacheinander mit Friend, Hermann und Bäcker frische Offensivkräfte. Doch es sollte an diesem Nachmittag einfach nicht sein. In der 78. Minute verpasste Reus nach einer abgewehrten Freistoßhereingabe von Daems den Ausgleich, als er knapp am langen Pfosten vorbei zielte. In den letzten Minuten gingen die Borussen volles Risiko, während Mainz Offensiv überhaupt nicht mehr stattfand. Youngster Patrick Herrmann hatte noch zwei gute Schussmöglichkeiten, doch er vergab etwas überhastet. So blieb es am Ende bei einer äußerst unglücklichen Niederlage in Mainz. Hier war deutlich mehr drin für die Gladbacher Borussen. |
|