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![]() | 4 : 3 (4:2) | ![]() |
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Stadion: Borussia-Park, Mönchengladbach Datum: 30.01.2010 15:30 Uhr Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (03.08.1975) SRA: Hartmann, Robert und Kleve, Guido Zuschauer: 47458 |
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| Aufstellung | |
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| Bailly |
Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Abdennour (57. Almeida) - Frings – Borowski (64. Rosenberg), Hunt - Özil - Pizarro, Marin |
| Reserve | |
| Heimeroth, Kleine, Jaurès, Meeuwis, Herrmann, Bäcker, Friend | Vander, Pasanen, Rosenberg, Prödl, Husejinovic, Almeida, Niemeyer |
| Trainer | |
| Michael Frontzeck | Thomas Schaaf |
| Tore | |
| 1:0 Marco Reus (4.) 2:0 Roberto Damian Colautti (13.) 3:0 Raúl Bobadilla (18.) 4:0 Raúl Bobadilla (35.) |
3:1 Özil (26.) 4:2 Pizarro (40.) 4:3 Frings (85./FE) |
| Spielbericht | |
Borussias Trainer Michael Frontzeck bot gegen Werder Bremen die gleiche Elf auf, die am vergangenen Samstag in Berlin ein torloses Remis erreichte. Im Sturm agierte also wieder Roberto Colautti, der wiedergenesene Rob Friend nahm zunächst auf der Bank Platz. Die Nominierung von Rob Friend war die einzige Änderung im Kader, Moses Lamidi musste weichen. Innerhalb von zwei Wochen hieß es für Lamidi also von der Startelf über die Bank auf die Tribüne. Auf Seiten der Bremer lag der Fokus auf Marko Marin, der zum ersten Mal nach seinem Wechsel wieder im Borussia-Park auflief. Es entwickelte sich von Beginn an eine äußerst kuriose Partie. Werder präsentierte sich als das spielerisch überlegene Team und übernahm das Kommando. Doch während die Werderaner nur kombinierten, schossen die Borussen die Tore. Los ging es in der 4. Minute mit dem ersten Konter. Levels passte in den Lauf von Bobadilla, der über rechts durchstartete, den mitgelaufenen Reus sah und so bediente, dass Reus den Ball unbedrängt ins Tor schießen konnte. Während Bremen weiter das Spiel machte, trafen die Gladbacher mit der zweiten Chance zum zweiten Mal. Wieder ein Konter, wieder über rechts. Diesmal passte Reus in den Lauf von Bobadilla, der über rechts bis zur Grundlinie und dann in Richtung Tor lief. Der Argentinier passte das Leder hart vor den Kasten und Roberto Colautti stocherte es mit etwas Glück über die Linie (13.). Und nur fünf Minuten später die dritte Chance für den VfL und das dritte Tor. Wieder über rechts, wieder ein genialer Pass von Reus auf Bobadilla. Der lief wieder in den Strafraum, drehte sich einmal und traf an Wiese vorbei ins kurze Eck zum 3:0. Ein wirklich verrücktes Spiel, denn Bremen war eigentlich die aktivere und bessere Mannschaft, ließ sich jedoch brutal auskontern. Dass der Drops mit dieser frühen Führung nicht gelutscht war, erklärt sich eigentlich von selbst, wenn Borussia und Werder aufeinandertreffen. So verkürzte Bremen in der 26. Minute dann auch in der Person Mesut Özil. Nach Zuspiel von Marin traf der Nationalspieler durch die Beine von Bailly, Dante und Daems kamen zu spät. Keine zwei Minuten später war es Borowski, der nach Zuspiel von Marin eine Riesengelegenheit ungenutzt ließ. Das passierte nun auch Raúl Bobadilla, der es mit einem Heber versuchte und das Tor nur ganz knapp verpasste (32.) Genauer zielte Bobadilla zwei Minuten später. Nach einem Steilpass von Marx startete er durch, Wiese kam aus seinem Tor, konnte jedoch nicht klären. Bobadilla hob den Ball aus 16 Metern in den verwaisten Kasten zum 4:1. Gelaufen war die erste Halbzeit damit noch nicht. Zunächst setzte Marin einen Freistoß von der Seite an die Latte, als Bailly sich verschätzte (40.). Dann traf Pizarro mit einem Kopfball nach Flanke von Hunt zum 4:2, als er einen Tick vor Brouwers an die Kugel kam. Und Marin hatte mit dem Pausenpfiff eine weitere Chance, als er am kurzen Pfosten an Bailly scheiterte. Nach unglaublichen 45 Minuten ging es mit einer 4:2-Führung für den VfL in die Kabinen. Zur zweiten Halbzeit kamen beide Teams in unveränderter Besetzung. Bremen blieb selbstredend das aktivere Team, die Borussen schafften es jedoch, nun ‚höher‘ zu stehen und die Werderaner vom eigenen Strafraum fern zu halten. Zudem konterten die Frontzeck-Schützlinge einige Male brandgefährlich und hatten durch Reus die Chance zu erhöhen, nachdem Wiese einen Arango-Freistoß nach vorne abwehrte (62.). Auf der anderen Seite verpasste der eingewechselte Almeida nach Flanke von Özil den Anschlusstreffer (64.). Die Gladbacher hätten in der 73. Minute den Sack endgültig zumachen können, doch nach einem tollen Pass von Arango scheiterte Bobadilla mit einem Heber knapp. Tim Wiese rannte zurück zu seinem Tor und kratzte das Leder mit letztem Einsatz von der Linie. Bremen hatte mittlerweile alle Offensivkräfte auf dem Platz und versuchte alles. In der 85. Minute kamen sie tatsächlich noch mal heran. Bailly eilte an der Grundlinie aus dem Tor und sprang Marko Marin an. Das Spiel lief zwar weiter, doch als Bremen den Vorteil nicht nutzen konnte, entschied Schiedsrichter Dr. Brych auf Elfmeter. Frings verwandelte sicher und nun wurde es nochmal richtig eng für den VfL. Mertesacker und Naldo gingen auch noch nach vorne, während Frontzeck mit der Einwechslung von Thomas Kleine die Größenverhältnisse wieder herzustellen versuchte. Es wurde kribbelig, doch schließlich brachten die Gladbacher den knappen Vorsprung über die Zeit. Ein wirklich hochgradig unterhaltsames Spiel fand am Ende einen etwas glücklichen Sieger, doch das interessiert wahrlich nur am Rande ... |
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