|
||||
![]() | 1 : 0 (1:0) | ![]() |
||
|
Stadion: Borussia-Park, Mönchengladbach Datum: 28.11.2009 18:30 Uhr Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding) SRA: Salver, Jan Hendrik und Pickel, Mike Zuschauer: 54067 |
||||
| Aufstellung | |
|---|---|
| Bailly - Levels, Brouwers, Dante, Jaurès - Reus, Marx, Bradley, Arango (86. Kleine) - Friend (71. Bobadilla), Matmour (89. Meeuwis) | Neuer - Rafinha, Höwedes, Bordon, Westermann – Moritz (60. Altintop) - Matip, Schmitz - Rakitic (46. Moravek) - Farfan (85. Holtby), Kuranyi |
| Reserve | |
| Heimeroth, Kleine, Jantschke, Meeuwis, Bobadilla, Colautti, Neuville | Schober (Tor), Zambrano, Mineiro, Sanchez, Moravek, Holtby, Altintop |
| Trainer | |
| Michael Frontzeck | Felix Magath |
| Tore | |
| 1:0 Marco Reus (5.) | Fehlanzeige |
| Spielbericht | |
Borussias Trainer Michael Frontzeck konnte gegen Schalke 04 wieder auf Stürmer Raúl Bobadilla zurückgreifen, der seine Verletzung überstanden hat. Der Argentinier nahm allerdings zunächst auf der Bank Platz, weil Frontzeck die zuletzt in Frankfurt erfolgreiche Elf unverändert ließ. Im ausverkauften Borussia-Park legte die Borussia sehr ansprechend, kombinierte zügig und bestimmte das Geschehen. Der frühe Lohn für den forschen Auftritt folgte in der 5. Minute: Dante spielte einen langen Ball auf Arango, der zentral durchgestartet war. Der Venezolaner nahm den Ball wunderbar mit und hatte dann das Auge für Marco Reus, der mitgelaufen war. Arangos Querpass schob Reus durch die Beine von Neuer zur umjubelten Führung für den VfL. Das war natürlich ein Start nach Maß für die Borussen. Zunächst schien es, als ob man nachlegen wollte, doch nach und nach verteilten sich die Spielanteile deutlich zugunsten der Gäste. Die Borussen agierten im Stile einer Auswärtsmannschaft und da sich Schalke durchaus Probleme hat, das Spiel zu machen, schien das Konzept aufzugehen. Man stand defensiv ordentlich, selbst wenn man den Knappen in der ein oder anderen Situation etwas zuviel Spielraum ließ. Die Schalker schafften es nicht, sich aus der optischen Überlegenheit eine klare Torchance zu erspielen. Den einzigen wirklich gefährlichen Torschuss gab Kuranyi in der 28. Minute ab. Dante hatte noch abgefälscht, doch Bailly machte sich lang genug und konnte abwehren. Die Borussen verpassten es allerdings, ihr eigenes Kombinations- und Angriffsspiel konsequent aufzuziehen. Immer wieder wurde in der Vorwärtsbewegung der Ball leichtfertig abgegeben, so dass man selbst bis zum Pausenpfiff zu keiner weitere Chance kam. In der Schlussphase des ersten Durchgangs wurde es etwas hektischer, weil Schalke nun massiver drängte. Doch da die Magath-Truppe weiterhin am und im Gladbacher Strafraum zu harmlos blieb, ging es mit der knappen Führung für den VfL in die Kabinen. Die Borussen kamen in unveränderter Besetzung zurück und entwickelten nun wieder mehr Druck nach vorne. Wieder wäre ein früher Treffer möglich gewesen, als Arango dem Schalke Rafinha den Ball stahl und von links in den Strafraum lief. Arango zog ab, Neuer konnte nur abklatschen lassen, doch niemand war zum Rebound da. Der VfL schaffte es weiterhin, das Spiel vom eigenen Tor fern zu halten. So gehörte auch die nächste Chance den Gladbachern. Nach einer Freistoßflanke von Arango kam Brouwers vor Neuer zum Kopfball. Borussias derzeitiger Top-Torjäger hätte sich an seinem Geburtstag fast selbst beschenkt, doch der Ball strich knapp über den Querbalken. In der Folgezeit nahm die Partie den Verlauf wie im ersten Durchgang. Borussia zog sich zurück, Schalke übernahm die Kontrolle. Erneut taten sich die Knappen jedoch sehr schwer und konnten sich nicht wirklich gefährlich vor Logan Bailly zeigen. Der musste zwar in der 61. Minute nach einem Drehschuss von Farfan eingreifen, stand jedoch dann erst in der Schlussphase wieder im Brennpunkt. Borussias Keeper flog zwar nach einer Ecke etwas kopflos durch den Strafraum, danach reagierte er nach einem Schuss von Schmitz sicher (84.). Höwedes traf in der 84. Minute noch ans Außennetz. Bei den Borussen war mittlerweile Bobadilla für Friend auf dem Feld, in den letzten Minuten kamen noch Kleine und Meeuwis. Die Gladbacher kämpften mit aller Macht, um den Sieg über die Zeit zu retten. Eigene Konteransätze ließ man allerdings leichtfertig liegen, doch als Rafinha zu Beginn der Nachspielzeit knapp am Tor vorbei zielte, war der Heimsieg für die Fohlen perfekt. Man schlug Schalke schließlich mit deren Mitteln und hat nun recht komfortable 18 Punkte auf dem Konto ... |
|