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![]() | 2 : 1 (1:0) | ![]() |
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Stadion: Borussia-Park, Mönchengladbach Datum: 16.08.2009 15:30 Uhr Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart) SRA: Walz, Wolfgang und Bornhorst, Christoph Zuschauer: 41814 |
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| Aufstellung | |
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| Heimeroth - Levels, Kleine, Brouwers |
Drobny - Pejcinovic, Friedrich |
| Reserve | |
| Löhe, Stalteri, Jantschke, Neustädter, Reus, Lamidi, Bäcker | Burchert, Kaka, Janker, Dardai, Stein, Hartmann, Domovchiyski |
| Trainer | |
| Michael Frontzeck | Lucien Favre |
| Tore | |
| 1:0 Roel Brouwers (23. / Kopfball) 2:0 Karim Matmour (52.) |
2:1 Gojko Kacar (53. / Kopfball) |
| Spielbericht | |
Bei seiner Heimspielpremiere als Trainer von Borussia Mönchengladbach musste Michael Frontzeck am Sonntag gegen Hertha BSC auf Roberto Colautti verzichten, der wegen Wadenproblemen nicht einmal auf der Bank saß. Für den israelischen Nationalspieler stand Routinier Oliver Neuville in der Startelf. Gegenüber dem Spiel in der Vorwoche beim VfL Bochum gab es zudem zwei weitere Änderungen: Thomas Kleine ersetzte den wegen seiner roten Karte gesperrten Dante, dazu feierte Marcel Meeuwis sein Debüt im Trikot der Borussia. Der Niederländer durfte nach abgelaufener Sperre mitwirken und lief für Michael Bradley auf. Der US-Amerikaner blieb wie angekündigt dem Team fern, obwohl er negativ auf den ‚H1N1 flu virus‘ getestet wurde. Bei hochsommerlichen Temperaturen starteten beide Teams verhalten in die Partie, wobei die Gäste aus Berlin von Beginn an den reiferen Eindruck machten. Die Borussen taten sich sehr schwer, kamen im Spiel nach vorne zunächst über Ansätze nicht hinaus und hatten in der Rückwärtsbewegung zum Teil erhebliche Probleme. Berlin konnte viel zu oft ungehindert durch die Gladbacher Reihen kombinieren. Die Gladbacher standen meist zu weit weg von Ball und Gegner, so dass sie die Zweikämpfe nicht aufnehmen konnten. Zum Glück für die Fohlen blieben die Berliner vor dem Tor von Christofer Heimeroth zunächst weitestgehend harmlos. Sie versuchten es zumeist mit letztlich untauglichen Schüssen aus der Distanz (12. Kacar / 18. Nicu). Dass die Borussen in der 23. Minute in Führung gingen, war nach dem Spielverlauf nun wirklich nicht zwingend. Nach einem abgewehrten Eckball legte Meeuwis die Kugel ab auf Levels, der sie aus dem Halbfeld hoch in den Strafraum schlug. Roel Brouwers, fast mit dem Rücken zum Tor, schraubte sich hoch und köpfte aus der Halbdrehung über Drobny hinweg zum 1:0. Schon der zweite Treffer für den Niederländer in dieser Spielzeit. Berlin antwortete zunächst wütend und vergab nur zwei Minuten später durch Nicu die Riesenchance zum Ausgleich. Der Herthaner zirkelte den Ball nur um Haaresbreite am Tor vorbei. In der Folgezeit verteilten sich die Spielanteile, Borussia zeigte nun im Spiel nach vorne ein paar vielversprechende Aktionen. Schiedsrichter Schmidt meinte es allerdings nicht besonders gut mit dem VfL und entschied in einigen kniffligen Aktionen konsequent gegen die Heimmannschaft. So auch in der 31. Minute, als Ebert nach einem Schuss von Arango den Ball im Strafraum an die Hand bekam, der Unparteiische jedoch nicht auf Elfmeter entschied. Kurz darauf hatte Berlin ziemliches Glück, als Arango einen Flatterball aus rund 22 Metern losließ. Der Ball tickte vor Drobny tückisch auf, sprang dem Keeper an den Arm und von da an die Latte (35.) Bis zum Pausenpfiff blieb das Spiel offen, wobei Berlin mit 62% Spielanteilen im ersten Durchgang auch von der Statistik her das bessere Team war. Nach der Halbzeit nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Unmittelbar nach Wiederanpfiff musste Heimeroth in höchster Not klären und Brouwers die Gefahr dann mit letztem Einsatz beseitigen. Auf der anderen Seite setzte Bobadilla nach Marx-Ablage von rechts einen wohl als Flanke gedachten Schuss an die Latte (47.). Borussia legte zu und kam in der 52. Minute zum zweiten Treffer. Nachdem Bobadilla mit zwei Schussversuchen geblockt wurde, besann er sich und passte den Ball mustergültig in den Lauf von Neuville. Der lief über links bis fast zur Grundlinie und schlug das Leder vor den Kasten, wo Matmour in die Flanke sprang und aus kurzer Distanz vollstreckte. Die Freude über den Treffer währte allerdings keine 60 Sekunden. Hertha traf nach einer Ecke durch Kacar, der aus vier Metern unbehindert köpfen konnte, zum Anschlusstreffer. Damit waren die alten Verhältnisse wieder hergestellt. Berlin machte etwas mehr und verpasste durch Wichniarek die Möglichkeit zum Ausgleich (58.). Auf der anderen Seite lenkte Drobny einen fulminanten Freistoß von Arango aus 30 Metern mit starker Parade über die Latte (64.). Die Partie blieb weiter ungemein eng, während Frontzeck in der 72. Minute Reus für Neuville brachte. Reus war auch in der Entstehung der nächsten Großchance beteiligt, als nach einem tollen Ballgewinn von Brouwers letztlich Arango an Drobny scheiterte (77.). Noch in der gleichen Minute tankte sich Matmour gegen vier Berliner durch, sein Schuss mit letzter Kraft wurde von Drobny hervorragend pariert. Berlin versuchte alles, die Borussen hielten mit vollem Einsatz dagegen. Es kamen noch Jantschke für Bobadilla und Neustädter für Marx und sie halfen mit, den Sieg über die Zeit zu retten. Allerdings hatte man noch einmal richtig Dusel: Da segelte Heimeroth bös unter einer Ecke hindurch und Kacar köpfte aus kurzer Distanz wuchtig an die Latte. Durchatmen bei den Borussen, die in der Nachspielzeit noch Pech hatten, als Arango den Ball ans Lattenkreuz zirkelte. Doch auch so war der Jubel riesig, als Schiedsrichter Schmidt die Partie abpfiff und Borussia die ersten drei Punkte der neuen Saison verbuchen konnte. |
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