Die erste Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden hat weit mehr zu bieten als das 'FIFA-Einheitsbild' und auf als auch abseits des grünen Rasens eine Menge von Anekdoten und Geschichten zu erzählen. Teil 2 der losen Zusammenstellung über das bunte Fußballfest am Kap.
Die deutsche Nationalmannschaft und das niederländische Oranje-Teams haben ihr erstes WM-Spiel absolviert. Bei Borussia sind Thorben Marx und Marcel Meeuwis Zimmerkollegen, jetzt drücken sie ihren jeweiligen Landsleuten die Daumen. Und sie haben eine Wette laufen, wer von beiden Mannschaften am weitesten kommt.
Die ersten Tage der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sind ins Land gezogen und auch wenn vieles vor Ort nicht funktioniert und im Chaos mündet, feiert der gesamte afrikanische Kontinent sich, seine Fußballer und seine WM. Von famosem Eröffnungskonzert bis zum zermürbenden Mega-Stau hatten die ersten Tagen einiges zu bieten. Auch Borusse Michael Bradley lernte die Unwägbarkeiten der ersten Weltmeisterschaft auf afrikanischen Boden im Stau kennen.
Heute Nachmittag startet die erste Fußball-Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden und pünktlich zum Eröffnungsspiel zoomt TORfabrik zur 'Nahaufnahme', eine Kolumne mit Eindrücken und Impressionen aus Südafrika. In den nächsten Wochen werden wir in unregelmäßigen Abständen vor Ort hinter die Kulissen blicken und über Stimmungen, Land und Leute in Südafrika berichten. Die heutige 'Nahaufnahme' wagt einen Blick auf das Gastgeberland unmittelbar vor der Eröffnung der Weltmeisterschaft.
Borussias Mittelfeldspieler Michael Bradley steht in diesen Tagen im Fokus der Weltöffentlichkeit, tritt er doch am Sonntag mit dem US-Nationalteam gegen England zum ersten Highlight der Fußball-WM an. Im TF-Interview macht er deutlich, was für ihn dieses Turnier bedeutet.
Er galt als Wackelkandidat auf der Position des Innenverteidigers und es gab Zweifler an der Bundesligatauglichkeit des Niederländers. Die Antwort von Roel Brouwers war beeindruckend: Alle Spiele von der ersten bis zur letzten Minute machte er mit und avancierte zum torgefährlichsten Abwehrspieler der Liga.
Zurück zu den Wurzeln heißt es nach einer aufregenden Saison. Michael Frontzeck stellt sein Mönchengladbach vor und hat dabei besonders gute Erinnerungen an den Bökelberg.
Nicht viele haben Tobias Levels diese Entwicklung zugetraut. Das ‚Eigengewächs‘ hat sich vom Ergänzungs- zum Basisspieler gemausert und trägt mittlerweile sogar vertretungsweise die Kapitänsbinde. Die Saison war für Tobias Levels ein großer Schritt.
Die Saison 2009/2010 ist beendet. In 34 Partien haben wir die Leistungen der Borussenprofis in der Einzelkritik beurteilt. Zum Abschluss nehmen wir das Gesamtergebnis unter die Lupe und ziehen ein Fazit. Den Anfang macht Keeper Logan Bailly.
Innenverteidiger, Brasilianer, dazu schnell und kopfballstark, aus der zweiten Liga kommend - der Transfer von Bamba Anderson erscheint auf den ersten Blick als Zukunftsinvestition. Unterhalten wir uns mit dem verteidigenden Neuzugang, gelangen wir zu dem Schluss, dass er von Beginn an seine Chance sucht.
Das letzte Spiel im Borussia-Park war noch einmal besonders emotional. Nicht nur für Oliver Neuville, der sich unter Tränen verabschiedete, sondern auch für die übrigen Borussen, die eine gelungene Spielzeit angemessen beendeten.
Die Saison 2009/2010 ist Geschichte, Borussia Mönchengladbach beendete die Serie nach dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen auf dem 12. Tabellenplatz. Trainer Michael Frontzeck konnte anschließend ein zufriedenes Resümee ziehen.
Das Saisonfinale steht an. Für Borussia Mönchengladbach geht es im Duell gegen Bayer Leverkusen sportlich um die berühmte goldene Ananas, doch nach dem Auftritt in Hannover hat der Saisonausklang im ausverkauften Borussia-Park eine besondere Bedeutung bekommen.
Die Bühne ist bereitet. Ein Regisseur hätte es kaum besser inszenieren können. Der Spielplan wollte und Borussia nutzte es. Wenn im randvoll besetzten Borussia-Park der VfL am Samstag gegen Bayer Leverkusen zum 90minütigen Saisonschlussspurt bittet, dann werden, bei aller sportlicher Wertigkeit, die das Bundesligaspiel zumindest für Borussias Gegner aus Leverkusen hat, alle 54.057 Augenpaare auf den Spieler mit der Nummer 27 gerichtet sein.
Nach der desolaten Vorstellung bei der 1:6-Klatsche bei Abstiegskandidat Hannover 96 mussten die Protagonisten auf Gladbacher Seite tief durchatmen. Wie konnte sich die Mannschaft derart hängen und regelrecht abschlachten lassen?
Das Saisonziel ist erreicht, jetzt geht es für Borussia Mönchengladbach um einen vernünftigen Abschluss der Spielzeit. Am 33. Spieltag reist man nach Hannover, wo am Samstag (15.30 Uhr) ein Gegner wartet, dem das Wasser bis zum Hals steht.
Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit – 71 Fans des FC Liverpool besuchten Mönchengladbach um die langjährige Fan-Freundschaft zu pflegen und die Borussia in der Partie gegen den FC Bayern München zu unterstützen. Sie erlebten ein »unvergessliches« Wochenende und schauen voller Vorfreude auf die anstehende Partie zwischen Borussia und dem FC Liverpool Ende Juli im Borussia-Park.
Borussias Coach Michael Frontzeck war nach den 90 Minuten gegen die Bayern mit dem Ergebnis, vor allem jedoch mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. So ganz hatte der Coach nicht ausschließen können, dass es gegen diese Bayern auch richtig schief hätte laufen können.
Strahlender Sonnenschein im ausverkauften Borussia-Park und zufriedene Gladbacher Borussen nach dem 1:1 gegen Rekordmeister Bayern München. Mit der Punkteteilung konnten die Fohlen sehr gut leben.
Ganz im traditionellen Weiß erscheint 40 Jahre nach Borussias erster Meisterschaft im Jahre 1970 das neue Heimtrikot zur Saison 2010/2011. Das neue Trikot ist im Design an das Trikot der Meistermannschaft von 1970 angelehnt.
Am drittletzten Spieltag der Bundesliga blickt ganz Fußballdeutschland gespannt nach Mönchengladbach. Kann die Borussia am Samstag im ausverkauften Stadion (Anstoß 15.30 Uhr) dem hoch favorisierten FC Bayern im Kampf um die Meisterschaft ein Bein stellen?
Wieder einmal kostete ein unglücklicher Spielverlauf die Gladbacher Borussia auf des Gegners Platz ein Erfolgserlebnis. Auf Schalke brachten zwei Aktionen die Borussen um den Ertrag einer durchaus ordentlichen Arbeit. Unter Mithilfe des Schiedsrichters, wie auch Trainer Michael Frontzeck monierte.
Enttäuschte Gladbacher nach der 1:3-Niederlage bei Schalke 04. Es war mehr drin für die Fohlen beim Meisterschaftsanwärter, der wahrlich nicht glänzte. Und dazu wurden die Borussen in der vorentscheidenden Situation vom Schiedsrichter klar benachteiligt.
Noch vier Bundesligaspiele sind zu absolvieren, die Borussia trifft dabei noch auf die Top-3 der Liga. Den Anfang macht am Samstag (15.30 Uhr) der FC Schalke 04, der die Gladbacher in der heimischen Arena empfängt. Die Rollenverteilung ist klar.
Mit dem 2:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt verabschiedete sich Borussia Mönchengladbach endgültig aus dem Abstiegskampf und kann sich über das Erreichen des Saisonziels freuen. Selbst wenn Trainer Michael Frontzeck noch abblockt.