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Start ins Kurztrainingslager nach Marbella

Rückschlag für Elvedi

von Marc Basten

Freitag, 06. Januar 2017 - 19:33 Uhr

Am Freitagnachmittag startete Borussia Mönchengladbach ins Kurztrainingslager nach Marbella. Nicht mit dabei war Nico Elvedi, der sich im letzten Training in Gladbach verletzte.

Elvedi verletzte sich im letzten Training (Foto: Maja Hitij / Bongarts / Getty Images)
Elvedi verletzte sich im letzten Training (Foto: Maja Hitij / Bongarts / Getty Images)

Die Winterpause ist kurz, das Trainingslager ebenso. Zwei Tage weniger als üblich dauert das Vorbereitungscamp der Gladbacher Borussen in diesem Jahr. Nachdem in den letzten Jahren immer das türkische Belek das Ziel war, geht es diesmal nach Marbella. Dort warten drei Trainingstage (Samstag, Sonntag und Montag), ehe am Dienstag ein Testspieldoppelpack gegen den Zweitligisten Würzburger Kickers (Anpfiff 14 Uhr) und den aktuellen Tabellendritten aus Belgien, dem SV Zulte Waregem (Anpfiff 17 Uhr) stattfindet. Am Mittwoch geht es dann schon wieder zurück in die Heimat.

Das erste Training am Samstag in Spanien ist für 10 Uhr angesetzt, am Nachmittag soll es um 16.30 Uhr weitergehen. Trainiert wird im „Marbella Paradise of Football & Sports“ in der Nähe des Mannschaftshotels.

Am Freitagnachmittag flogen die Borussen via Düsseldorf nach Malaga, von wo aus es per Bus nach Marbella ins Mannschaftshotel „The Westin La Quinta Golf Resort & Spa“ ging. Bereits am Vormittag hatte Trainer Dieter Hecking seine Mannen zusammengerufen und bei eisigem Wetter eine abschließende Trainingseinheit im Borussia-Park durchgezogen.

Dabei stellte sich heraus, dass das Verletzungspech den Gladbachern auch unter dem neuen Trainer treu bleibt. Nico Elvedi zog sich bei der Trainingseinheit eine Verletzung im Beckenbereich auf der linken Seite zu. So lautete die erste Diagnose von Mannschaftsarzt Dr. Hertl, weitere Untersuchen sollen folgen.

Damit konnte der 20-jährige Schweizer das Trainingslager in Marbella ›knicken‹. Gerade für Elvedi ist das besonders bitter, weil er objektiv als der Spieler gilt, dem der Trainerwechsel am wenigsten gefallen haben dürfte. Schließlich war Elvedi ›die Entdeckung‹ des André Schubert und wurde von diesem - für einige über die Maßen - gefördert. Die wenigen Tage in Spanien hätte der Abwehrspieler dafür nutzen können, auch Dieter Hecking von seinen Qualitäten zu überzeugen. Das fällt nun flach.

So umfasst die Gruppe, mit der Hecking unter deutlich angenehmeren Temperaturen als in Deutschland arbeiten kann, 26 Spieler. Neben Elvedi blieben auch Patrick Herrmann (Bänderriss im Sprunggelenk), Ibrahima Traoré (Sehnenabriss im Leistenbereich), Fabian Johnson (Beschwerden an der Achillessehne) und Marvin Schulz (im Aufbautraining nach Verletzung im Adduktorenbereich) daheim.

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