Montag, 27. Juni 2011 - 13:14 Uhr

Ankunft von Reus, Wendt, ter Stegen, Nordtveit (TF via Facebook)
Schon um kurz vor halb acht am Montag begann für die Profis von Borussia Mönchengladbach die neue Arbeitswoche. Trainer Lucien Favre ließ seine Spieler noch vor dem Frühstück zum halbstündigen Lauf antreten. Und um 10.15 Uhr ging es auf den Platz zur nächsten Übungseinheit, der am Nachmittag noch eine weitere folgenden wird.
Noch nicht dabei waren die ‚Nachzügler‘ Marc-André ter Stegen, Marco Reus, Oscar Wendt und Håvard Nordtveit, die am Mittag im Mannschaftshotel eincheckten. Sportdirektor Max Eberl und Teammanager Steffen Korell hatten sie vom Flughafen abgeholt. Und Matthias Zimmermann war selbst aus Karlsruhe angereist.
Dort verweilt noch Lukas Rupp, der nach seiner Magen-/Darm Erkrankung heute nochmals untersucht und dann wahrscheinlich am Dienstag ins Trainingslager kommen wird.
Die heute angereisten Spieler werden zunächst noch nicht mit der Mannschaft trainieren. »Es wird einen Laktattest geben und sie arbeiten erst in einer separaten Gruppe«, erklärte Lucien Favre. »Sie werden auch auf keinen Fall am Donnerstag gegen Fürth spielen«.
Am Montag bei der Vormittagseinheit mischte Borussias Trainer kräftig mit, lief vorweg und pickte sich dann Mo Idrissou heraus, als es darum ging, sich in Zweiergruppen zu ‚duellieren‘ und den Ball hoch zu halten. »Das war Zufall«, sagte der Coach anschließend zur Wahl seines ‚Gegenspielers‘. Idrissou musste sich ordentlich strecken. »Das Tempo der Übung war noch viel zu niedrig«, wiegelte Favre ab. »Das war eine Vorspeise«.
Obwohl die Intensität der Einheit auch aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen schon recht hoch war, dürfte auf die Spieler in den nächsten Tagen noch einiges zukommen. Und Lucien Favre schaut genau hin, auch bei Raul Bobadilla, der für den Schweizer so etwas wie ein ‚gefühlter Neuzugang‘ ist. »Ich verschaffe mir momentan einen Eindruck«, wich Favre der Frage nach der Verfassung des Argentiniers aus. Klar ist, dass auch ‚Boba‘ reinhauen muss, um seinen Trainer zu überzeugen.