Donnerstag, 23. Juni 2011 - 14:40 Uhr

Eigentlich gab es nicht viel Neues zu sehen, dennoch war der Trainingsplatz der U23, auf dem die erste Trainingseinheit abgehalten wurde, komplett von interessierten Zuschauern umrundet. Die Neuverpflichtungen der Borussia werden größtenteils erst am Montag im Trainingslager zur Mannschaft stoßen, dazu fehlte Lukas Rupp krankheitsbedingt.
So waren auf dem Trainingsplatz fast nur bekannte Gesichter zu erkennen. Insgesamt 18 Feldspieler und zwei Torhüter nahmen an der ersten Trainingseinheit teil. Mathew Leckie, als einziger externer Neuzugang, und die Nachwuchsspieler Niklas Dams, Dennis Dowidat, Janis Blaswich und Julian Korb waren neu dabei. Ein Wiedersehen gab es für die Fans der Borussia mit Raul Bobadilla, der freundlich empfangen wurde. Nach seiner Ausleihe zu Aris Saloniki, ist der Argentinier nun wieder in Gladbach dabei und will neu angreifen.
Neu sind auch die Rückennummern bei einigen Spielern. Marc-André ter Stegen läuft ab der neuen Saison mit der Nummer 1 auf dem Rücken auf, Ersatztorwart Christofer Heimeroth wird in Zukunft die 33 tragen, Janis Blaswich bekommt als dritter Keeper die Nummer 21. Patrick Herrmann wird zukünftig die Nummer 7 haben, Dennis Dowidat die 29, Niklas Dams die 37 und Julian Korb die 27. Bei den externen Neuzugängen trägt Mathew Leckie die 20, Matthias Zimmermann die 2, Lukas Rupp die 8 und Oscar Wendt die Nummer 17.
»Das erste Training war sehr angenehm, nicht zu hart und vor allem viel mit dem Ball«, fasste Lucien Favre die erste Trainingseinheit zusammen. »Wir werden progressiv anfangen«, verriet er seinen Plan für die ersten Tage. Am Freitag stehen mehrere Tests an, darunter der obligatorische Laktattest, bevor es am Nachmittag wieder auf den Trainingsplatz geht.
Am Samstag reist Borussia Mönchengladbach ins Trainingslager nach Bad Wörishofen. »Insgesamt werden wir in der Vorbereitung viel mit dem Ball arbeiten und auch im Konditionsbereich.« »Wir werden intelligent arbeiten«, berichtet der Schweizer darauf angesprochen, ob es für die Spieler eine harte Vorbereitung werde.
Innenverteidiger Martin Stranzl, der im Winter nach Mönchengladbach gewechselt war und auf Anhieb zu einem der Leistungsträger des Teams avancierte, möchte die Vorbereitungszeit nicht als 'Leidenszeit' verstanden wissen. »Es ist keine Leidenszeit, sondern in dieser Phase legst du die wichtige Basis für die komplette Hinrunde, das gehört dazu«.
»Da wir länger aktiv waren, haben wir nicht so viel Substanz verloren«, berichtet der gebürtige Burgenländer nach dem Trainingsauftakt. »Es ist wichtig, dass man von Verletzungen verschont bleibt, damit man das ganze Programm mitmachen kann. Wir freuen uns darauf.«