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Josip Drmić und Mamadou Doucouré im Mannschaftstraining

Licht am Ende des Tunnels?

von Marc Basten

Mittwoch, 04. Oktober 2017 - 15:44 Uhr

Josip Drmić und Mamadou Doucouré trainierten am Mittwoch erstmals wieder mit der Mannschaft. Ist da tatsächlich ein Licht am Ende des Tunnels?

Voll war es auf dem Trainingsplatz im Mönchengladbach am Mittwoch nicht, schließlich befinden sich eine ganze Reihe an Borussen auf Länderspieltour. Lars Stindl und Matthias Ginter sind bei der DFB-Auswahl, die Schweizer Fraktion mit Yann Sommer, Nico Elvedi und Denis Zakaria ist ebenfalls unterwegs. Dazu sind auch Jannik Vestergaard (Dänemark), Thorgan Hazard (Belgien), Reece Oxford (U20/England), Moritz Nicolas (U21/DFB) und Michaël Cuisance (U19/Frankreich) auf Reisen.

Ibrahima Traoré, auf dessen kurzfristiges Comeback sie bei Borussia hoffen, arbeitete individuell mit Rhea-Trainer Andy Bluhm. Mit im Mannschaftstraining waren dagegen drei Spieler, die man dort nicht unbedingt erwartet hätte. Zum einen Fabian Johnson, der trotz wichtiger Qualifikationsspiele keine Einladung zur US-Auswahl erhalten hat. Beobachter und auch Johnson selbst waren überrascht über die Nichtnominierung.

Johnson bleibt immerhin der Reisestress erspart und er kann weiter an sich arbeiten. Dass da einiges an Bedarf besteht, haben nicht zuletzt seine beiden eher misslungenen Startelfeinsätze gegen Dortmund und Hannover gezeigt.

Die beiden anderen Überraschungsgäste sind von einem Startelfeinsatz noch ziemlich weit entfernt, aber immerhin standen sie überhaupt mal wieder mit den Teamkollegen auf dem Platz. Josip Drmić und Mamadou Doucouré mischten am Mittwoch mit. Co-Trainer Dirk Bremser erklärte anschließend, dass die Trainingsformen extra für die beiden Rekonvaleszenten angepasst worden seien. Sowohl der Schweizer als auch der Franzose waren als Anspielstationen eingebunden, bestritten aber noch keine Zweikämpfe.

Ist da wirklich ein Licht am Ende des Tunnels? Es wäre fast zu schön, um wahr zu sein. Josip Drmić macht eine fast beispiellose Leidenszeit nach seinem Knorpelschaden durch. Ein Karriereende stand mehrfach im Raum. Ob der Schweizer tatsächlich über den Berg ist, wird sich wohl erst zeigen, wenn die Belastung gesteigert wird. Auch bei Mamadou Doucouré muss man weiter abwarten, ob diese dubiose Muskelverletzung endlich überstanden ist. Der hochtalentierte Franzose ist mittlerweile seit fast anderthalb Jahren ohne Einsatz.

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