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Jannik Vestergaard

Noch Luft nach oben

von Nadine Basten

Samstag, 22. Juli 2017 - 14:49 Uhr

Die Trainingswoche am Tegernsee neigt sich dem Ende zu. Bevor die Mannschaft am Samstagnachmittag die Reise nach Nürnberg antritt, um dort Sonntag ein Testspiel zu bestreiten, stand Jannik Vestergaard den Journalisten Rede und Antwort.

Jannik Vestergaard über ...

...die bisherigen Trainingseinheiten und das neue System:

»Es kommt schon einiges an Belastung, deshalb hat man ein bisschen schwere Beine. Aber das ist nichts, was nicht zu einer Vorbereitung dazugehört. Deshalb fühle ich mich sehr gut. Wir versuchen Automatismen reinzubekommen, dass man die Situationen in den Spielen schneller und besser lösen kann. Das ist mit das Wichtigste, dass man handlungsschnell ist. Wenn man das trainiert, kann man es im Spiel besser umsetzen. Ich finde, dass wir uns da auch schon verbessert haben. Auch wenn wir immer noch Luft nach oben haben«.

...Heckings Interpretation der Dreierkette:

»Bei Schubert war es mannorientierter, sodass man fast nur die Verantwortung für diesen einen Spieler hatte. Hier haben wir es so trainiert, dass man eher aus der gemeinsamen Kompaktheit kommt und es dem Gegner so schwer wie möglich macht, ein Tor zu erzielen. Das Ziel wäre natürlich, dass die Balleroberung irgendwann ›höher‹ erfolgt, sodass der Weg zum gegnerischen Tor nicht so weit ist. Wir wollen auch kompakter stehen, damit wir besser ins Pressing reinkommen.«

...die Neuzugänge Ginter und Grifo:

»Mit Ginter kommt sehr viel Qualität zu uns. Er hat trotz seines jungen Alters schon einiges erlebt. Er wird uns direkt helfen können und ich bin fest davon überzeugt, dass wir eine gute Zusammenarbeit finden werden. Sicherlich kann er auch den einen oder anderen Spieler in schwierigen Situationen führen. Vince hat einen sehr guten Fuß, das kenne ich noch aus Hoffenheimer Zeiten. Seine Ecken und Freistöße sind sehr gefährlich. Wenn der Ball von zehn Malen sieben Mal gut kommt, ist das sicherlich ein Vorteil. Ob das dazu führt, dass ich persönlich mehr Tore erziele, ist mir nicht so wichtig.«

...die Konkurrenz in der Bundesliga:

»Fakt ist, dass wir uns nicht darum kümmern werden, was die anderen Mannschaften machen, sondern was wir tun. Im letzten Jahr war das über die gesamte Saison hinweg nicht zufriedenstellend. Daran werden wir arbeiten, damit wir uns am Ende der nächsten Saison in die Augen schauen und sagen können, dass es gut gelaufen ist. Darüber nachzudenken, was die anderen machen, ist Energieverlust.«

...die Ziele für die kommende Spielzeit:

»Eine erfolgreiche Saison wäre es, wenn wir stabil spielen und kein Tief haben wie letztes Jahr in der Hinrunde. Geil wäre es, wenn wir zwei Top-Runden spielen würden, aber das werde ich nicht als Ziel setzen.«

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