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Kramer und Johnson verletzt

Ein hoher Preis

von Marc Basten

Samstag, 18. März 2017 - 09:41 Uhr

Christoph Kramer und Fabian Johnson sind die nächsten Borussen, die längerfristig verletzt ausfallen. Die Fohlenelf zahlt einen hohen Preis für das Mammutprogramm der letzten Wochen.

Fabian Johnson wird von Teamarzt Dr Hertl vom Platz geführt (Foto: Maja Hitij / Bongarts / Getty Images)
Fabian Johnson wird von Teamarzt Dr Hertl vom Platz geführt (Foto: Maja Hitij / Bongarts / Getty Images)

Als ob das Ausscheiden in der Europa League angesichts der fragwürdigen Umstände nicht schon bitter genug gewesen wäre, gibt es im Nachgang weiterere Hiobsbotschaften für Borussia Mönchengladbach.

Fabian Johnson, der am Donnerstag bereits nach einer Viertelstunde ausgewechselt wurde, hat sich wie befürchtet einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen. Diese Diagnose gab der Verein am Freitag bekannt. Damit steht der US-Nationalspieler in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung. Das gilt auch für Christoph Kramer, der wahrscheinlich noch länger ausfallen wird.

Kramer war kurz vor der Halbzeit gegen Schalke im Rasen hängen geblieben. Damit hat das neue Geläuf im Borussia-Park nicht nur beim Anschlusstreffer der Schalker entscheidenden Anteil, sondern auch am Verletzungspech des Christoph Kramer. Der Mittelfeldspieler erlitt einen Innenbandteilriss im Kniegelenk.

Wie immer gab Borussia offiziell keine Prognosen über die Ausfallzeiten ab. Jedenfalls gesellen sich Johnson und Kramer zu einem illusteren Kreis von Spielern, die momentan im Krankenstand weilen. Thorgan Hazard fällt mit den rätselhaften Problemen am Wadenbein- und Schienbeinköpfchen weiter aus, Ibo Traoré befindet sich im Aufbautraining nach dem Sehnenabriss im Bereich der linken Liste. Mamadou Doucoure und Marvin Schulz haben in dieser Saison noch keine Minute gespielt und daran wird sich auch nichts ändern.

Lars Stindl laboriert weiter an muskulären Problemen an der Hüfte, die ihn bereits gegen Hamburg und Schalke matt setzten. Mo Dahoud zwickt es nach dem Mammutprogramm der letzten Wochen im Oberschenkel - auch er könnte sich kurzfristig auf der langen Krankenliste wiederfinden.

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