Montag, 10. Dezember 2012 - 12:42 Uhr
Einen Moment hielt der Borussia-Park am Sonntag kollektiv die Luft an. Juan Arango hatte gerade aus über 40 Metern den Ball von der Seitenlinie in Richtung des verlassenen Mainzer Tores gezwirbelt. Wobei das Leder zunächst eigentlich eher gen Himmel stieg und während eines kurzen Moments stand zu befürchten, dass sich Schnee auf den Ball legen würde.
Doch urplötzlich fiel die Kugel wie ein Stein, senkte sich in einer außergewöhnlichen Kurve ins Mainzer Tor. Ein „Magic-Moment“ am 2. Advent.
Juan Arango, genannt der ‚Chiller‘, nahm das Tor seinem Spitznamen entsprechend total relaxed hin. »Die anderen Tore waren viel schöner«, sagte der Venezolaner auf die Frage, wo er seinen Treffer auf einer Schönheitsskala einstufen würde.
Die Frage, ob er auch ‚normale‘ Tore machen konnte, beantwortete Arango mit dem kurzen Satz, »auf einfache Art zu treffen ist noch schwieriger«.
Dann soll er es ruhig weiter auf die für ihn leichte Art machen. Niemand hätte etwas gegen weitere Traumtore der Marke Arango.