Donnerstag, 06. Mai 2010 - 12:38 Uhr
Auf einer Pressekonferenz des DFB in Stuttgart verkündete Bundestrainer Joachim Löw am Mittag die Namen seines erweiterten Kaders für die Weltmeisterschaft in Südafrika. 27 Spieler umfasst dieser Kader, darunter hätte erstmals seit dem Weggang von Marko Marin auch wieder ein Borusse sein können.
Zwar erhielt Marco Reus ein knappes Jahr nach seinem ersten Bundesligaspiel eine Einladung in die deutsche Nationalmannschaft - diese beziehtt sich allerdings nur auf das Testspiel gegen Malta. Dem erweiterten Kader für die WM gehört Marco Reus nicht an.
Da die Spieler von Bayern München und dem Werder Bremen durch Final-Spiele erst deutlich später zum Kader stoßen können und auch Kapitän Michael Ballack aufgrund von Spiel-Verpflichtungen bei seinem Club, dem FC Chelsea London, erst später in der Vorbereitung hinzukommt, erweiterte der Bundestrainer den Kader um fünf junge Spieler, die eigentlich erst nach der Weltmeisterschaft für das A-Team vorgesehen waren.
Einer dieser Spieler ist Marco Reus, der bereits am kommenden Mittwoch im Benefizspiel gegen die maltesische Auswahl in Aachen die Möglichkeit bekommen dürfte, im Trikot mit dem Bundesadler vorzuspielen. Für den 20-Jährigen, der Anfang der Saison aus der 2. Bundesliga nach Mönchengladbach wechselte und auf Anhieb zum Stammspieler und besten Torschützen der Borussia avancierte, besteht damit die Chancen, seine sehr gute Saison erfolgreich zu krönen.