Das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach war angesichts der unglücklichen Terminierung und dem ohnehin vorhandenen Gewaltpotential ein echtes Risikospiel. Am Ende ist alles gut gegangen.
Das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am Freitag wirft seine Schatten voraus. Die Brisanz der Partie ist ohnehin schon riesig, doch die Voraussetzungen sind zusätzlich erschwert.
Nach der Niederlage in Dortmund findet Sportdirektor Max Eberl warnende Worte zur aktuellen Situation. Er will rechtzeitig den Finger heben und alle wachrütteln.
Es gab Zeiten, da war ein ‚Käppi‘ das Markenzeichen eines Torwarts. Doch mit den Jahren änderte sich nicht nur das Torwartspiel, sondern auch die Mode. Manchmal ist es allerdings nötig, sich nochmal auf die guten, alten Zeiten zu besinnen. So wie am Samstag im Borussia-Park.
Borussia Mönchengladbach hat einen Sportdirektor – Real Madrid ebenfalls. Was verbindet beide? Max Eberl sprach von Leitplanken und schrieb ein Konzept über die neue Philosophie des VfL. Jorge Valdano ein Buch, aus welchem Max Eberl am Freitag vorlesen wird.
Nach dem 2:2 bei 1899 Hoffenheim ärgerten sich die Gladbacher Borussen über den in der Schlussminute vergebenen Sieg. Tobias Levels relativierte das Ganze und sprach Klartext.
Seit Wochen ist Marco Reus einer der auffälligsten Akteure bei Borussia. Auch beim Sieg gegen den 1. FC Nürnberg war der 20-Jährige stark und bereitete den Führungstreffer vor. Doch wie lange hält er durch?
Am Freitagabend springt Marcel Meeuwis für den verletzten Thorben Marx ein. Beim Ligaspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Nürnberg erhält der Niederländer nach langer Zeit wieder eine Chance von Beginn an. Diese möchte der Mittelfeldspieler nutzen.
Lang waren die Gesichter bei den Gladbacher Borussen nach der unnötigen wie unglücklichen Niederlage bei Mainz 05. In der Bewertung der Partie waren sich alle einig: Die Gladbacher ließen Punkte liegen, die sie sich eigentlich verdient hatten.
Die Vereinsführung hatte es schon seit einigen Wochen kommuniziert. In der Winter-Transferperiode verzichtete die Borussia gänzlich auf Neuverpflichtungen. Statt dem, in der Hinrunde meist zur Zufriedenheit agierenden Personal, neue Spieler vor die Nase zu setzen, hat nun erstmalig wieder Kontinuität im Borussia-Park Einzug gehalten. Der nächste Gegner, Mainz 05, verpflichtete, trotz einer überdurchschnittlichen Hinrunde, in der Winterpause dagegen gleich sechs neue Spieler.