»Business as usual«, so oder so ähnlich lässt sich die Mitgliederhauptversammlung Borussias auf den Punkt bringen. Alle reden von fehlender Kontinuität. Wenigstens einer lebt sie weiter. Die Gebaren des Rolf Königs waren in den letzten, von zahlreichen Wechseln auf den Positionen des Trainers und des Sportdirektors gekennzeichneten Jahren die einzige Konstante im Verein. Die wird es auch weiterhin geben. Das machte der in den Medien teilweise als »Wutrede« bezeichnete Vortrag des Präsidenten mehr als deutlich.
Endlich – nach vier Spielen in Folge ohne Torerfolg bracht am Samstag der im Sommer zum 1. FC Nürnberg wechselnde Peer Kluge den Bann. Sein zweiter Saisontreffer bedeutete am 32. Spieltag auch gleich den 23. Treffer für die Borussia in der laufenden Spielzeit.
Gladbach kämpft um den Klassenerhalt. Da erwartet man eigentlich, dass die erfahrenen, die gestandenen Spieler vorangehen um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Jos Luhukays Personalpolitik deutet jedoch auf das Gegenteil hin.
Es überrascht niemanden mehr und eigentlich gehört das Thema längst zu den Akten gelegt. Die Ära der ehemaligen Hoffnungsträger Bernd Thijs und Wesley Sonck neigt sich nicht nur dem Ende – die Protagonisten suchen nach einer vernünftigen Lösung.
Den Abstieg vor der Brust gibt man sich in M´gladbach alle Mühe eine heile Welt zu zeigen. Im Hintergrund läuft aber eine knallharte Auslese und nicht zu vergessen – ein Wahlkampf. Verliert man dabei das Ziel Klassenerhalt zu sehr aus den Augen?
Peter Pander ist nicht mehr Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach. Der ehemalige Wolfsburger bat Anfang der Woche um seinen Rücktritt. Eine Entscheidung, die in ihrer Konsequenz folgerichtig ist.
Wer wissen will, wie sehr es sich lohnt um den Verbleib in Liga 1 zu kämpfen, der sollte dieser Tage einmal zum Geißbockheim fahren.
Das Interesse nach dem Sieg über Bielefeld lag eindeutig bei der Trainerfrage. Bleibt Jos Luhukay? Spricht Borussia ihm das Vertrauen aus? Denkt der VfL über Traineralternativen nach? Der Sportdirektor antwortete brav auf alle Fragen. Mehr oder weniger...
Kann es sein, dass die Zuschauer im Stadion in Cottbus und an den TV-Bildschirmen ein anderes Spiel gesehen haben, als einige Protagonisten von Borussia? Anders lassen folgende Stimmen einen zu keiner anderen Meinung kommen.
Wesley Sonck schien vor nicht allzu langer Zeit in Gladbach schon „weg vom Fenster“ zu sein. Heute gilt er als einer der Gewinner der Vorbereitung. Der belgische Internationale äußert er sich kurz zu den anstehenden Aufgaben.