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Gute Ausgangsposition

Alles drin fürs Rückspiel

Freitag, 10. März 2017 - 00:03 Uhr

Borussia Mönchengladbach musste auf Schalke ordentlich beißen, um ein am Ende glückliches 1:1 mit ins Rückspiel zu nehmen. Dank des Auswärtstors ist alles drin.

Die Borussen - hier Tony Jantschke - mussten Schwerstarbeit verrichten (Photo by Dean Mouhtaropoulos / Bongarts / Getty Images)
Die Borussen - hier Tony Jantschke - mussten Schwerstarbeit verrichten (Photo by Dean Mouhtaropoulos / Bongarts / Getty Images)

Borussia Mönchengladbach hat einen Lauf. Diese Aussage gilt auch nach dem Donnerstagabend auf Schalke, auch wenn die Fohlenelf im Hinspiel des Achtelfinals der Europa League nicht an die Leistung anknüpfen konnte, mit der am Samstag der gleiche Gegner in der Liga deutlich bezwungen wurde.

Es wäre auch vermessen anzunehmen, dass die Borussen mal eben im Vorbeigehen die Arena rocken. Schon im Bundesligaspiel gab es keinen so deutlichen Unterschied, wie es das Ergebnis zwischenzeitlich vermuten ließ. Schalke ist kein Fallobst, in dieser Saison in der Europa League schon mal gar nicht.

Die Gladbacher hatten einige Mühe, auf Betriebstemperatur zu kommen. Die hohen Laufleistungen der letzten Wochen sind zurecht gelobt worden, doch es ist unverkennbar, dass sie an der Substanz kratzen. Das war am Donnerstag deutlich zu sehen. Den Spielern fehlte die Frische. Nicht nur die Beine waren schwer, auch der Kopf.

Da Schalke gegenüber dem Ligaspiel mit der Viererkette deutlich stabiler verteidigte, war es äußerst schwer, zwischen die Linien zu kommen. Zum Glück für die Fohlenelf gelang Jonas Hofmann mit der ersten Chance gleich der Führungstreffer und damit das so wichtige Auswärtstor.

Dieser Treffer bringt die Gladbacher für das Rückspiel in einer Woche im Borussia-Park in eine gute Ausgangsposition. Mehr war an diesem Abend nicht drin - im Gegenteil. Nach der Pause hatte Borussia keine nennenswerte Torchance, während Schalke mehrere hochkarätige Abschlüsse verzeichnete. Nur ein starker Yann Sommer verhinderte eine Niederlage.

Neben der körperlichen und mentalen Müdigkeit wurde auf Schalke auch deutlich, dass die Borussen Ausfälle auf den Schlüsselpositionen nicht so einfach verkraften können. Kolo fing sich zwar nach einer schwachen ersten Halbzeit, die Sicherheit eines Andreas Christensen wurde dennoch schmerzlich vermisst. Und auch die ordnende Hand von Christoph Kramer fehlte. Tobias Strobl, früh durch eine Gelbe Karte gehandicapt, konnte ihn in Sachen Balleroberung und Spielaufbau nicht gleichwertig ersetzen.

Letztlich können die Borussen mit dem Ergebnis mehr als gut leben. Am nächsten Donnerstag ist alles drin und Gladbach geht mit einem klitzekleinen Vorteil ins Rückspiel.

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