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Mit 25 Punkten in die Winterpause

Am Limit gepunktet

Marc Basten

Sonntag, 16. Dezember 2012 - 17:31 Uhr

Borussia Mönchengladbach geht mit 25 Punkten als Tabellenachter in die Winterpause, nur einen Zähler hinter den internationalen Plätzen. Eine sehr gute Ausgangsposition, die vor einigen Wochen nicht zwingend zu erwarten war.

Favre und Kollegen führten die Mannschaft zurück in die Spur (Foto: Team2 Sportphoto)
Favre und Kollegen führten die Mannschaft zurück in die Spur (Foto: Team2 Sportphoto)

Borussia Mönchengladbach hat rechtzeitig die Kurve gekriegt. Dieses Fazit kann gezogen werden, nachdem sich der VfL mit beachtlichen 25 Punkten in die Winterpause verabschiedet hat und zudem in der Europa-League nach verkorkstem Beginn in die K.O.-Runde eingezogen ist.

Im Herbst musste man befürchten, dass die Mannschaft in den Negativstrudel des Abstiegskampfs gezogen wird. Lucien Favre korrigierte spät, aber nicht zu spät und kehrte mit seinem Team zu den Basics zurück. Der Einbau der Fleißkärtchensammler Marx und Rupp erwies sich als genauso richtig, wie die Festlegung auf eine Basiself. Die Suche nach Formation und System, die in den ersten Monaten für allerlei Verwirrung sorgte, wurde beendet. Favre fand seine Elf und ließ sie, der erheblichen Belastung zum Trotz, weitestgehend durchspielen.

Die Mannschaft zahlte das Vertrauen mit geschlossenem Einsatz zurück. Eine Laufleistung von 125 Kilometern am letzten Spieltag in München, und das nach einer derart kräftezehrenden Hinrunde, ist der Beweis für die Erkenntnis, dass es nur im Kollektiv funktioniert. Es bildete sich eine Hierarchie heraus, die vorher auf der Strecke geblieben war. Granit Xhakas Ego wurde gestutzt, indem er in die zweite Reihe versetzt wurde, die Verletzung von Luuk de Jong war im Nachhinein auch nicht wirklich ein Nachteil, weil eine Anpassung der Spielweise an diesen Stürmertypus nicht mehr vorrangig war.

Borussia hat fraglos in den letzten Wochen am Limit gepunktet. Die Effektivität war schon atemberaubend und so mancher Sieg oder Punktgewinn nicht wirklich einer überlegenen Spielweise geschuldet. Schönheitspreise gab es, trotz der spektakulären Arango-Tore, nicht zu gewinnen.

Mit dem ansprechenden Punktepolster kann die Rückrunde nun frei von Existenzängsten angegangen werden. Dass es auf Dauer spielerisch besser werden muss, ist keine Frage. Weiterhin bleibt es spannend, wie die Integration von de Jong und Xhaka weitergeführt wird und ob sich ggf. durch Wintertransfers neue Optionen ergeben.

Zuallererst dürfen die Borussen nun ein paar Tage durchpusten. Und das ganz ohne Sorgen.

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