Mittwoch, 11. Januar 2012 - 17:50 Uhr

Lucien Favre über die Woche im Trainingslager:
Es war sehr gut, wir haben in den sechs Tagen gut gearbeitet. Die waren schnell vorbei. Das Wetter können wir leider nicht ändern, damit braucht man manchmal ein wenig Glück. Unsere drei Freundschaftsspiele waren okay. Wir haben dreimal mit 3:2 gewonnen, aber es sind nur Testspiele. Insgesamt haben wir gut gearbeitet.
Ziele in der Rückrunde:
So weitermachen und um jeden Punkt kämpfen: Von Spiel zu Spiel denken!
Die Wechsel von Neustädter und Reus:
Marco und Roman haben mich am 3. Januar als Ersten informiert. So ist das im Leben und in diesem Geschäft. Das müssen wir akzeptieren und nach vorne schauen.
Mögliche weitere Wintertransfers:
Wir haben Tolga Cigerci und Alexander Ring ausgeliehen. Zwei 20-jährige Jungs, die sich bisher gut integriert haben. Es ist klar, dass sie zu lernen haben. Damit bin ich zufrieden.
Angebliche Interesse an Xherdan Shaqiri:
Er ist ein sehr guter Spieler vom FC Basel, ich kenne ihn. Doch es gibt keinen Kontakt zu Gladbach.
Seine Pläne für den Wintercup:
Noch weiß ich es nicht definitiv, der eine oder andere Spieler wird in beiden Begegnungen zum Einsatz kommen, aber wahrscheinlich schicke ich zwei verschiedenen Mannschaften auf den Platz. Es ist schwer, wir müssen um 15:00 Uhr spielen, danach entweder um 16:00 oder 17:00 Uhr. Das kannst du nicht planen.
Den Zustand der Spieler:
Sie haben in den zehn, elf Tagen Ferien nicht viel verloren. Die Laktatteste waren okay. Wir werden bereit sein. Nach dem Bayern-Spiel haben wir nochmal neun Tage und werden weiter ein wenig Gas geben.
Die Schwierigkeit für ihn als Trainer nach den bevorstehenden Abgängen von Reus und Neustädter mittelfristig zu planen:
Ich plane kurzfristig. Ich plane bis zum 30. Juni. Es bringt nichts über die Zukunft zu sprechen. Jedes Spiel wird sehr, sehr hart und genauso schwer wie in der Hinrunde. Wir werden um jeden Punkt kämpfen.
Die Leistungsgrenzen der Mannschaft:
Es wird schwer die Mannschaft zu verbessern. Es ist schon mehr als ein Wunder für mich. Schon die Rettung war ein Wunder für alle. Wir haben uns die 33 Punkte verdient, aber es war - bis auf das Bremen-Spiel - immer eng.
Sechs Gegentore in drei Spielen:
Die Defensive war am Anfang unsere Stärke. In Köln, gegen Bremen oder im letzten Pokalspiel gegen Schalke zum Beispiel hatte der Gegner in der Anfangsphase viele Torchancen. Ich ärgere mich nicht darüber, wir sind besser geworden.